Musiksteuerung

Pinocchio

Wertung
Cover Genre: Jump'n Run spielbar auf: PAL
Spielerzahl: 1
Features:  
Sprache: englisch
Hersteller: Disney Interactive,
Virgin Interactive Entertainment
Version: Version
erschienen: 1995
System: Mega Drive
durchgespielt: ja

 

Beschreibung | Bewertung | Tipps | Pics | Kommentar

 

Beschreibung:

Dieses Game ist stark am gleichnamigen Disney Trickfilm Klassiker angelehnt.
Der alte Geppetto hat schon viele Uhren und Spielzeuge aus Holz angefertigt. Und wieder hat er ein Meisterwerk vollendet. Die letzte Holzpuppe gefällt ihm so sehr, dass er sich wünscht, einen echten kleinen lebendigen Jungen zu haben. Diesen Wunsch erfüllt ihm die Blaue Fee und erweckt Pinnocchio zum Leben. Und wenn er sich in Mut, Ehrlichkeit und Selbstlosigkeit beweist, soll er sogar ein richtiger kleiner Junge aus Fleisch und Blut werden.
In 10 Leveln hast du nun die wichtigsten Stationen des Films zu bestreiten. So steuerst du die Holzpuppe durch die Stadt, den Vergnügungspark, den Hafen, den Wal Monstro und andere Orte. Und in einem Level musst du als die Grille Jiminy um einen guten Sitzplatz auf einer Laterne am Marionettentheater kämpfen.
Die Ansicht ist stets von der Seite und deine Figur kann natürlich laufen, springen, an Vorsprüngen hochklettern und später eine Wirbelattacke ausführen.

 

Bewertung:

Die Disneyherkunft lässt sich auch bei diesem Game wieder nicht verleugnen, zum Glück. Die Grafik ist zuckersüß. Die Animation aller Beteiligten ist sehr gelungen und erreicht auf jeden Fall Trickfilmniveau. Die Hintergründe sind detailreich gezeichnet und immer sehr stimmungsvoll gestaltet, wenn auch kaum animiert oder mit Effekten übersäht. Die Steuerung ist butterweich und gibt keinen Anlass zur Klage.
Die Level sind sehr abwechslungsreich. Muss man am Anfang laufen und springen, so muss man später klettern, Floß und Achterbahn fahren, am Luftballon fliegen, sich Tastenkombinationen merken und und und.
Die Soundeffekte sind ok, ebenso die Musik. Auch sie erkennt man aus dem Film wieder. Jedoch finde ich die Umsetzung nicht ganz so gelungen, wie man es sonst von Disney Games gewohnt war. Irgenwie fehlen mir die musikalischen Highlights. Naja, aber im Film gab es halt keine Superhits.
Bei der Präsentation hat man sich diesmal auch nicht allzuviel Mühe gegeben. Die Story wird hier nur in schwarzweiß Grafiken mit etwas Text und in stark gekürzter Fassung erzählt, keine Animationen, kein witziges Intro, kein rührendes Ende.
Man kann zwischen drei Schwierigkeitsgrade wählen. Im easy Modus bleibt die Spielzeit bei geübten Spielern unter 30 Minuten, bei normal oder schwer werden etwa 2 Stunden vergehen, bis alle Level bewältigt sind.
Durch die kurze Spielzeit und den Verzicht auf brutale Gewalt, ist Pinocchio auch für jüngere Spieler geeignet. Jedoch gibt es ein paar schwierigere Stellen, bei denen ein wenig Hilfe nötig sein wird.
Pinocchio ist kein schlechtes Spiel. Es entspricht schon dem Disney Standard und liegt über dem Durchschnitt. Aber zu den Topspielen zähle ich es nicht. Ich vermisse irgendwie die herausragenden Höhepunkte. Da haben wir schon mehr Detailreichtum, Liebe und Witz erleben dürfen.
Hier macht es fast mehr Spaß, den Film anzusehen. Zumindest versteht man dann die Story auch besser.

 

Tipps:

Um Level 1 zu beenden, muss man den richtigen Weg zur Schule finden. Richtet euch immer nach den Wegweisern und durchquert am Ende nicht das falsche Tor. Ansonsten straft euch die Fee mit einer langen Nase und ihr verliert eure gesammelten Buchseiten.

Im Marionettentheater müsst ihr die Tanzfiguren der anderen Puppen nachmachen. Welcher Knopf wofür ist, wird euch zuvor gezeigt. Nur der allerletzte Tanzschritt nicht. Dazu müsst ihr erst in die Hocke gehen, also nach unten drücken und dann A oder C.
Die Anzahl der Kombinationen steigert sich je nach Level von 4-7.

Die Vergnügungsinsel kann zum Geduldsspiel werden.
Achtet bei den Lufballons auf die Farbe. Die Roten platzen, die Grünen verlieren langsam Luft, nur die Blauen bringen euch ganz nach oben. Da aber weiter oben in der Luft nach euch geworfen wird, solltet ihr nicht erst darauf warten, sondern schon vorher den Ballon wechseln. Bleibt so lange wie möglich unten.
Bei der Achterbahn hilft auch nur eine schnelle Reaktion und vergesst nicht, die Glocken zu läuten. Bleibt lieber immer geduckt, denn so schnell kann kaum jemand reagieren, wie es hier nötig wäre. Im easy Mode lässt es sich gut üben, da dort noch Schilder mit Richtungspfeilen stehen.
Weicht unten den Silvesterraketen aus und springt über die ankommenden Wagen, wenn das Bild wackelt. Irgendwann verliert Lampwick die Lust.

Am Hafen müsst ihr die Felsenklippe ganz oben links erreichen. Dort erwartet euch der böse Kutscher. Lehrt ihm das Fliegen!

Sammelt unter Wasser Muscheln, damit ihr am Boden bleibt.

Grüne Fische und Schildkröten sind hilfreiche Transportmittel, aber ein Entkommen gibt es nicht.

Um dem Bauch des Wals zu entkommen, müsst ihr ihn wie im Film zum Niesen bringen. Zerstört dazu die Kisten und sammelt das Holz. Habt ihr genug, blinkt die Anzeige dafür. Dann müsst ihr die Laterne rechts unten finden und das Feuer entfachen. Wenn ihr den Weg nicht findet, geht ganz nach unten und hüpft auf den schwimmenden Gegenständen nach rechts bis zu einem Vorsprung. Dort darüber findet ihr sie. Dann geht wieder hinunter. Am linken Ende wartet Geppetto schon auf dem Floß im Wasser.

Die Floßfahrt ist das letzte Level und bildet den Höhepunkt was den Schwierigkeitsgrad betrifft. Hier hilft wieder nur eine schnelle Reaktion. Achtet auf das Loch im Felsen. Seht ihr dort sich bewegendes Wasser, duckt euch. Seht ihr nur einen blauen Fleck müsst ihr springen. Hierbei muss sehr zeitig abgesprungen werden, sonst bleibt Pinocchio am Felsen hängen. Der Eindruck täuscht ein wenig, aber ihr müsst allerspätestens abspringen, wenn ihr genau am Rand des Felsens seid. Auch hier ist der easy Mode zum Üben geeignet, da dann wieder Richtungspfeile angezeigt werden.
Am Ufer wird das Floß zerschellen. Beweist euren Mut, springt ins Wasser und rettet Geppetto.

 

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