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Home Alone

Wertung
Cover Genre: Strategie Action spielbar auf: PAL, NTSC
Spielerzahl: 1
Features:
Sprache: englisch
Hersteller: Sega Version: Version
erschienen: 1992
System: Mega Drive
durchgespielt: ja

 

Beschreibung | Bewertung | Tipps | Pics | Kommentar

Beschreibung:

Du bist Kevin und natürlich allein zu Haus. Und nicht nur dort allein, sondern eigenartiger Weise haben auch all Deine Nachbarn ihre Häuser verlassen. Ausgerechnet jetzt schleichen die Diebe Harry und Marv durch die Gegend und versuchen fette Beute zu machen.
Deine Aufgabe ist es nun, sie davon abzuhalten.
In der Vogelperspektive fährst mit dem Schlitten von Haus zu Haus und sammelst unterwegs brauchbare Gegenstände ein, welche unter Schneemännern versteckt sind. Bevor die Diebe die Häuser betreten, kannst Du diverse Fallen stellen. Haben die Einbrecher mit ihrer Arbeit begonnen, musst Du sie mit Hilfe von selbst gebauten Waffen stören. Die benötigten Bauteile dazu findest Du in den Häusern, welche Du in der Seitenansicht betrachtest. Jede Konstruktion besteht dabei aus 3 Teilen und es darf reichlich getüftelt werden, welche Kombination sinnvoll ist. Ist der Schmerzpunkt der Einbrecher erreicht, ergreifen sie die Flucht und das Haus gilt vorerst als gesichert. Schaffst Du es nicht und sie können alle Wertsachen stehlen, ist dieser Teil der Aufgabe verloren. Ziel ist es, alle 5 Häuser bis zum Eintreffen der Polizei zu beschützen. Je nach Schwierigkeitsgrad dauert das 20 oder 40 Minuten

Bewertung:

Wenn man das Spiel sieht, denkt man eigentlich mehr an das Master System. Die audiovisuellen Möglichkeiten des MD wurden kaum angekratzt. Bei manchen Spielen sieht man ja auch gern darüber hinweg, weil der Spielspaß stimmt. Aber hier ist auch leider das nicht der Fall.
Es macht zwar kurzzeitig Spaß mit der Bewaffnung zu experimentieren, wird aber nervig, wenn man nicht die nötigen Gegenstände hat oder die Munition ausgeht und man dann mit ansehen muss, wie die Diebe das Haus ausräumen, ohne das man rechtzeitig etwas dagegen unternehmen kann. Eigentlich müsste man erst losziehen und Items einsammeln, damit man den Dieben nicht machtlos gegenüber steht. Doch dummerweise hat man dazu gar keine Zeit. Wenn dann der Balken auftaucht, wieviel Beute die Einbrecher schon gemacht haben, findet man sie oft zu spät, um noch etwas gegen sie ausrichten zu können. Das Haus ist verloren und alle Gegenstände darin bleiben unerreichbar. Schaut man allerdings gleich wo die Diebe hinfahren und bleibt ihnen auf den Fersen, hat man keine vernünftigen Waffen, oder keine Autoreifen gesammelt um zumindest an die Items zu gelangen. Die Entwickler hätten sich besser entscheiden sollen, ob sie ein Actiongame, oder doch lieber ein kniffliges Puzzlespiel hervorbringen wollen. Die Idee ist nicht schlecht. Aber so ist das Game nichts Halbes und nichts Ganzes
Die spielerischen Möglichkeiten sind dann auch bald ausgereizt und nach einem Spiel hat man das Wichtigste gesehen
Fünf nicht besonders große Häuser sind nicht grade viel.
Hier hat die Lizens vermutlich mal wieder sehr viel Geld gekostet. Zu viel... und es blieb bestimmt nichts mehr für das Game selber übrig.
Schaut Euch lieber den Film an. Das dauert länger und macht wesentlich mehr Spaß.

Tipps:

Wichtig ist zu wissen, welches Haus wo steht. Ohne Karte irrt man erstmal durch die Gegend, ohne zu wissen, wo man eigentlich hin muss. Die oberen Häuser sind das Ultra Moderne, dann kommt die Mansion und rechts das Colonialhaus. Unten bleiben dann noch das Old House und das Country House. Als erstes sollte man vermutlich die Batterie für das "Schneemobil" finden, damit man nicht irgendwann schieben muss.

 

Screenshot 1 Screenshot 2 Screenshot 3 Screenshot 4

 

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