Musiksteuerung

Fun'n Games

Wertung
Cover Genre: Spielesammlung spielbar auf: PAL
Spielerzahl: 1
Features: Mausunterstützung
Sprache: englisch
Hersteller: Leland Interactive Media,
Sony, Trade West
Version: Version
erschienen: 1994
System: Mega Drive
durchgespielt: ja

 

Beschreibung | Bewertung | Pics | Kommentar

 

Beschreibung:

Dieses Modul enthält eine kleine Sammlung an diversen Programmen, welche gleich noch näher beschrieben werden. Im Startbild hat man die Auswahl zwischen Paint, Games, Music und Style. Sämtliche Teile lassen sich auch mit der Sega-Maus steuern, welche zusätzlich an den Gameport 2 des Mega Drive angeschlossen werden kann.

Paint

Dies ist das Malprogramm und der umfangreichste Teil des Moduls. Hier gibt es über 30 Vorlagen zum Ausmalen. Zur Verfügung stehen über 150 Farben bzw Muster, über 100 Stempel und über 50 größere Objekte, welche man auch noch drehen kann, sowie animierte Objekte. Auch eigene Stempel lassen sich hier erstellen. Nebenbei kann man auch seine kreierten Meisterwerke aus den Bereichen Music und Style einfügen.
Als Malwerkzeug steht ein Pinsel in drei Stärken, eine Sprayflasche und ein Radiergummi zur Verfügung. Zusätzlich gibt es noch Hilfsmittel für Linien, Kreise, Rechtecke und Freihandmasken. Außerdem kann man Bereiche kopieren und einfügen und hat noch weitere Effekte zur Wahl. Mit OHNO kann man den letzten Schritt rückgängig machen. Benutzt man ein Steuerpad, kann man mit Taste C die Cursorgeschwindigkeit und mit Taste A die Schrittgröße verändern.

Games

Hier stehen zwei Spiele zur Auswahl. Bei beiden sollte man jedoch auf die Steuerung mit dem Pad zurückgreifen. Das Bewegungsfeld der Sega-Maus ist hier einfach zu klein.
Das erste heißt Mouse Maze und hat Ähnlichkeit mit Pacman. Mit seiner Maus muss man alle Käsestücken einsammeln, ohne von den Katzen erwischt zu werden. Mausefallen halten die Figur kurzzeitig fest und ein gesammelter Knochen verwandelt uns für ein paar Sekunden in einen Hund und wir können auf Katzenjagd gehen. Sind alle Käsestücken gefressen, kommt man in das nächste Level mit einem anderen Labyrinth.
Das andere Game ist ein Ballerspiel - Space Lazer. Man fliegt mit seinem Raumschiff durch den Sternenhimmel und muss alle Gegner abschießen. Der letzte stellt sich dann als hartnäckiger Levelboss heraus, welcher zahlreiche Treffer verlangt. Ist auch der bezwungen, kommt eine neue Gegnerschar und es beginnt von Neuem. Natürlich wehren sich die Gegner auch, was nicht zu sehen, aber am Rütteln des Bildschirm zu merken ist. Jeder Treffer zieht einen Punkt von der Gesundheit ab. Verfolgen kann man dies in der rechten unteren Ecke. Bei Null heißt es Game Over. Mit Tasten A, B und C stehen drei verschiedene Waffen zur Verfügung.

Music

Hier bekommt man was auf die Ohren :) Zur Verfügung stehen 14 Melodien, welche sich mit 15 Rhythmen kombinieren lassen. Weiterhin stehen 3 Geschwindigkeiten, 28 Geräusche und 15 Instrumente zur Wahl. Man kann die musikalischen Vorlagen bearbeiten, oder natürlich auch selber etwas spielen. Die Töne werden dazu entweder auf den Notenlinien platziert oder direkt auf der Klaviatur gespielt. Leider umfasst diese nicht mal zwei Oktaven und man gelangt schnell an die Grenzen. Aber zumindest kann man mehrere Instrumente verwenden, man hat also verschiedene Tonspuren zur Verfügung.

Style

Die Rubrik Style enthält wiederum zwei kleine Programme Stylin' Stuff und Mix n Match. Bei ersterem kann man einer Frau diverse Kleidungsstücke und Utensilien anlegen und sich über sein lustiges Meisterwerk freuen. Dabei stehen je bis zu 30 verschiedene Hosen, Schuhe, Hüte usw zur Verfügung... Beim zweiten geht es darum, drei passende Karten zu finden oder nicht passende möglichst witzig zu kombinieren. So kann man seine Auswahl aus je 15 verschiedenen Teilen getrennt für den Kopf, den Rumpf und die Beine wählen. Ebenfalls sehr amüsant... *gähn*

 

Bewertung:

Insgesamt gesehen hinterlässt das Modul einen runden Gesamteindruck. Die Verknüpfung von Mode und Musik im Malbereich gefällt. Mein Favorit ist aber eindeutig Mouse Maze, welches schon einige Zeit beschäftigen kann. Die Mode-Rubrik kann man schnell wieder vergessen und der Musikteil ist nett zum Herumprobieren, aber um richtig schöne Musik zu kreieren doch recht kompliziert. Freude haben werden hier sicher vor allem jüngere Spieler, um nicht zu sagen die Jüngsten. Aber bei der offensichtlichen Zielgruppe frage ich mich, ob es statt Space Lazer nicht noch ein geeigneteres Spiel zu finden war.
Im Vergleich zum vor drei Jahren erschienenen Malprogramm Art Alive hat Fun'n Games klar die Nase vorn. Zum einen durch sein Mehr am Inhalt und zum anderen und entscheideneren durch die Maussteuerung. Die Bedienung grade beim Zeichnen geht damit doch wesentlich leichter von der Hand.
Empfehlen kann ich das Game nur für die Jüngsten als erster Kontakt zum Medium Computer. Hier kann man umfangreiche erste Möglichkeiten der digitalen Welt erfahren.
Beim damaligen Erscheinen des Moduls war es womöglich noch als Alternative für einen PC zu sehen, da sowas doch echt teuer war. Aber heute ist in fast jedem Haushalt ein Computer zu finden und alleine die Windows Grundprogramme können schon mehr, als dieses Modul. Und dort kann man seine Bilder wenigstens ausdrucken oder per Mail verschicken. Hier geht es natürlich leider nicht, was den größten Nachteil des Spiels darstellt, denn auch abspeichern kann man seine Werke hier nicht.

 

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