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Alex Kidd - The Lost Stars

Wertung
Cover Genre: Jump'n Run    
Spielerzahl: 1
Features:  
Sprache: englisch
Hersteller: Sega Version: Version
erschienen: 1988
System: Master System
durchgespielt: ja

 

Beschreibung | Bewertung | Tipps | Pics | Video | Kommentar

Beschreibung:

In Alex' zweitem Spiel kehrt er nach langer Erkundung von Aries, der Miracle World zurück und muss betrübt feststellen, dass 12 Sternenbilder gestohlen wurden. Der alte Zauberer Daleda auf dem Berge Mt.Eternal kann leider auch nicht viel dazu sagen. Er weiß nur, dass vor 5000 Jahren eine mysteriöse böse Kreatur mit namen Ziggarat schon einmal die Sterne stahl. Damals war es Prinz Halifax, der sie wieder an seinen Platz brachte. Nun ist dann wohl Alex an der Reihe, diese Aufgabe zu übernehmen. Ob wieder Ziggarat dahinter steckt? Keine Ahnung. Die Story endet dort. Also macht ihr euch auf den Weg und durchhüpft 6 Welten von Miracle World. Das Spielzeugland, eine Machinenwelt, eine Wasserwelt, die Innereien des Riesen und weitere bis hin in den Weltraum zum Schrein des Ziggarat. Außer springen kann Alex Wolken verschießen, welche die einzige Möglichkeit ist, sich von den Feinden zu erlösen und sich an bestimmten Sachen entlang hangeln. Leider kann Alex wohl nicht alle Sterne auf einmal tragen und muss alle Level zweimal durchwandern. Beim zweiten Mal wirds dann noch etwas schwerer, weil mehr Gegner und weniger nützliche Hilfsmittel auftauchen. So kommen immer wieder besondere Sterne angeflogen, welche eingefangen werden müssen, um Wolkenschüsse, mehr Sprungkraft oder etwas Heilung zu erhalten. Eine Verschnaufpause wird Alex nicht gegönnt, da die Uhr unermüdlich tickt und allmählich der Lebensbalken abnimmt. Das Besondere ist diesmal, dass Alex nur ein Leben hat. Stürtzt er in ein tödliches Loch, wird nur ein kleines Stück vom Lebensbalken abgezogen und man kann an gleicher Stelle weiterspielen. Erst wenn der Balken auf Null fällt, ist das Leben endgültig verloren. Dann gibt es aber zum Glück unendlich Continue, solange man rechtzeitig drückt.

Bewertung:

Nach dem erfolgreichen ersten Teil der Alex Kidd Reihe, ist die Enttäuschung maßlos, beim Anblick diesen Sequels. Das Beste an dem ganzen Spiel ist, glaub ich, die Musik. Vielmehr der eine Titel, welchen ihr grade hört. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Aber woher???
Die restliche Akkustik ist eher langweilig. Die Soundeffekte naja. Beachtenswert sind die ersten Versuche Sprachsampler einzubauen. Aber Alex' digitalisierter Todesschrei, sowie das "I'm the miracle world" zwischen den Runden klingt eher nervig und hätte man sich besser sparen sollen. Sparen hätte man auch ein wenig bei den Farben können. Alles ist kunterbunt, grell und es blinkt an allen Ecken. Ich hab nix gegen zuckersüße Grafik, aber hier ist es mir doch ein wenig zu knallig. Epileptiker werden ihre wahre Freude dran haben *g*
Die hohe Grafikbelastung dankt das kleine Master System mit reichlich Flackerorgien. Weniger wäre hier sicher mehr gewesen.
Die Steuerung arbeitet an sich gut, ist man jedoch vom ersten Teil weitaus besseres gewohnt. Zur Qual wird die extrem ungenaue Kollisionsabfrage. Oft werden Treffer gezählt, obwohl noch ein Zentimeter Luft war. Weiterhin vermisst man weitere benutzbare Gegenstände, oder ein paar Rätsel. Aber nix da. Diesmal ist es ein reines Jump'n Run, bei dem man zwar mit gutem Timing besser voran kommt, aber auch mit dem Motto Augen zu und durch nicht schlecht fährt. Irgendwie fehlts dann doch an Abwechslung und es wird langweilig. Besonders weil man genau die gleichen Level zwei Mal durchspielen muss.
Der Gipfel ist dann der Schluss. Außer "The End" passiert nix! Naja. Ebend passend zum Gesamteindruck.
Mit diesem Game erhält Alex eine Fortsetzung, die er nicht verdient hat und die Spieler natürlich auch nicht.
Dieses Game sollte man ganz schnell aus seinem Gedächtnis streichen.

Tipps:

Im zweiten Durchgang sollte man keine Zeit mit der Suche nach Items verschwenden. Die wenigen die es gibt, tauchen sowieso auf.

 

Screenshot 1 Screenshot 2 Screenshot 3 Screenshot 4

 

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